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  • Bund militär: Bundeswehrzentralkrankenhaus F1.

Neubau von Gebäude F 1 im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz

Von Anfang an wurde bei diesem Projekt sehr viel Aufmerksamkeit auf die Klärung und Darstellung der Projektstrukturen gelegt und eine solide Planung der Planung betrieben.
Bauprojekte sind immer Einzelmaßnahmen und entstehen durch die Planungen und Leistungen vieler verschieden ausgerichteter Ingenieure, dessen Leistungen koordiniert werden müssen.
Aus diesem Grunde sind klare Regeln über den Projektablauf für den Erfolg einer jeden Baumaßnahme von größter Bedeutung.

Der Gebäudekomplex ‚F1‘ im Bundeswehrzentralkrankenhaus (BWZK) in Koblenz ist in diesem Zusammenhang als gelungenes Beispiel erwähnenswert.

Im Südwesten, hinter dem Bettentrakt A-B, der auch mit zu den ältesten Gebäuden im BWZK gehört, wurde der Neubau als u-förmiger, dreigeschössiger Komplex platziert.

Neben etlichen Patientenzimmern sind hier nunmehr die Abteilungen Nuklearmedizin, Neurologie, Psychiartrie und Mund- Kieferchirurgie untergebracht.
Einige dieser Abteilungen waren bis dato in einfachen Pavillons beheimatet, die ursprünglich in den 90’er Jahren „nur übergangsweise“ errichtet wurden.
Der Neubau ist von der Belegschaft sehr positiv aufgenommen worden.
Das gelungene Farb- und Materialkonzept verleiht den Räumen einen freundlichen Charakter, der durch viele Ausblicke in die zentralgelegene Gartenanlage noch gesteigert wird. Die integrierte Edelstahl-Skulptur, eine Arbeit der Bildhauerin Martine Andernach, greift das Thema des Gebäudekomplexes mit ihrer Bogenskulptur auf.

Bei seiner Eröffnungsrede meinte der stellvertretende Geschäftsführer des Landesbetriebes Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) Holger Basten:
“…leider haben wir bei diesem Projekt viel Geld in der Erde gelassen ….“.
und bezog sich damit auf die äußerst schwierigen Bodenverhältnisse, die in der gesamten Liegenschaft anzutreffen sind.
Der lehmige Baugrund, durchsetzt von einer Vielzahl von wasserführenden Schichten, machte eine aufwendige Pfahlgründung und einen 2-geschossigen Baugrubenverbau mit Wasserhaltung erforderlich.
„Im Rahmen des Projektes haben wir für unseren Kunden alle Wünsche erfüllt…“, berichtete der zuständige Projektmanager Wolfgang Herbst, so auch den Einbau eines noch kurzfristig zu integrierenden, tonnenschweren Ganzkörperzählers in einen fast fertigen Rohbau, bei laufendem Betrieb.

Auch erwähnte der scheidende Generalarzt Dr. Veit, Leiter des BWZK, in seiner Rede die gute Zusammenarbeit mit der Oberfinanzdirektion Koblenz, Abteilung Bundesbau in Mainz sowie hautnahe Präsenz der LBB-Niederlassung Koblenz in seiner Liegenschaft.
Diese unterhält bereits seit Jahren eine ständige Bauleitung im Bundeswehrzentralkrankenhaus.
Ein erfolgversprechendes Konzept, wie es scheint!

 

Der Projektauftrag wurde 16.01.2001 erteilt.
Das Gebäude umfaßt 2033 qm HNF
Die Baukosten wurden auf 17.343.000,- Euro festgesetzt.